Im Portrait

(PR Kurztext unter "Medienwelt")

"It don't mean a thing if it ain't got that swing...."

 

Hallo und herzlich Willkommen

 

Wenn Sie auf der Suche nach einem Swing- und Jazzsänger im Großraum Mittelrhein zwischen Bonn und Mannheim sind, der sich im Stil an den großen Croonern wie Frank Sinatra oder Nat King Cole orientiert und vorwiegend Jazz-Standards der 1930er bis 1960er Jahre interpretiert - diesen jedoch eine eigene individuelle Note hinzufügt, sind sie bei mir an der richtigen Adresse. 

 

Gerne verleihe ich auch Ihrem Event mit hochkarätigem Bar- und Dinnerjazz das gewisse Etwas!

 

 Erfahren Sie auf den folgenden Seiten mehr über mich und meine Projekte - ich wünsche Ihnen viel Vergnügen. 

 

 

 

 

 **********

 

 

 

Wieso "alter" amerikanischer Jazz? 

 

Seit meiner Jugendzeit ist der Jazz in all seinen Facetten die Musik, die mich am meisten berührt und fasziniert. Keine andere Musikrichtung gibt mir persönlich die Möglichkeit, mich in einem solchen Maß auszudrücken und einfach authentisch zu sein wie der Jazz. Während viele Jazzmusiker in Deutschland und Europa den Pfad einschlagen, möglichst schnell selbst eigene Songs zu schreiben und die Wege auszuloten, die der Modern Jazz bietet, ist meine erste große Leidenschaft der "alte" amerikanische Jazz aus den Zeiten der großen Ballrooms, der Big Bands und des Swing. Eine Musik, die mich von Anfang an in ihren Bann zog und ein Lebensgefühl in mir entstehen lässt, welches ich in dieser Intensität bei keiner anderen Musik- oder Jazzrichtung spüre. 

 

Oftmals sieht man sich dem Vorwurf ausgesetzt, mit dieser Musik nicht innovativ oder künstlerisch (genug) zu sein. Doch an Stelle von Innovation und abstrakten künstlerischen Bewertungskriterien sind mir Emotion und Authentizität viel wichtiger. Jeder Musiker muss für sich entscheiden in welchem Genre er beides findet - ich habe es in den Jazztiteln der alten Jazztradition gefunden, die so viele wunderbare Musiker wie Frank Sinatra, Ella Fitzgerald, Lou Rawls oder Dinah Washington hervorgebracht hat. 

 

Auch wenn diese Songs nicht von mir geschrieben worden sind, lässt gerade der Jazz es zu - bzw. fordert es viel mehr ein - sich die Songs zu eigen zu machen. Diese Freiheit einen Song nach eigenen Wünschen zu gestalten, Emotionen zu (er)wecken, Texte individuell auszudeuten, Melodien zu variieren und mit Rhythmen zu spielen - von improvisierten Soli ganz zu schweigen -  ist für mich Spaß und Herausforderung zugleich. So lässt sich ein und der selbe Song auf hundert verschiedene Arten vollkommen neu interpretieren - abhängig von Lust und Laune, Stimmung und Situation. Eine unendlich große Spielwiese an Möglichkeiten - die mich jedes Mal in die zugleich wundervolle als auch beängstigende Lage versetzt dem Zuhörer einen Einblick in meine Gefühlswelt zu geben und ihn hoffentlich immer wieder aufs Neue zu berühren. Denn das ist es was Musik für mich ausmacht. Ausdruck und Emotion schaffen, Menschen mit auf eine Reise nehmen und Musik zu kreieren, die trotz der gleichen Song-Grundlage niemals zweimal in der exakt gleichen Version zu hören sein wird.

Dafür eignen sich die Kompositionen des Great American Songbooks und die alten Jazz Originals in optimaler Weise. Ob Gershwin, Porter, Arlen oder Hammerstein - Ellington, Strayhorn, Davis oder Monk  - all diese Musiker waren Meister ihres Fachs und verstanden es alle denkbaren Emotionen in geniale Musik zu fassen - Musik die in sich schon so viel Potential birgt und trotzdem Freiraum lässt sie sich zu eigen zu machen und sogar in moderne Jazzstile übertragen zu können, ohne dass sie an Zauber einbüßt. Diese Lieder geben mir die Rahmung, das Thema und die Farbpalette vor - das Bild zu malen liegt an mir, es zu betrachten und hoffentlich eine Verbindung herzustellen am Zuhörer. 

 

Die Authentizität und Individualität sind neben hervorragendem Handwerk genau die Faktoren, welche Menschen wie Billie Holiday, Ella Fitzgerald, Frank Sinatra und viele weitere bis hin zu Mark Murphy und Jane Monheit zu großartigen Sängern und Musikern mit unglaublicher Strahlkraft gemacht hat. Diesen Idealen nachzugehen, von diesen Musikern zu lernen und dabei trotzdem meinen eigenen musikalischen Ausdruck zu finden empfinde ich für mich daher als sehr lohnenswert und erfüllend. 

 

Gerne nehme ich Sie mit auf die Reise und hoffe Sie mit Musik, der ein Hauch des alten Charmes und "savoir de vivre" vergangener Zeiten anhaftet, zu berühren. 

 

 

 

 **********

 

Wieso Gesang?

 

Gesang ist der ureigenste und ursprünglichste Weg sich auszudrücken und war schon da ehe es Instrumente gab. Ein Instrument ist etwas wundervolles - so lernte ich Klavier und Saxophon ehe ich mich dazu entschieden habe Gesang zu meinem Hauptausdrucksmittel zu machen. Die Stimme ist Teil des Körpers und Teil unserer Persönlichkeit und somit unverwechselbarer und näher an uns dran als ein typisches Instrument es sein könnte. Sie ist jedoch auch anfälliger, schwerer zu kontrollieren und schwerer auszubilden - da man instinktiv spüren muss was man tut ohne etwas zu sehen wie bei der Handhabung eines Instruments. Die Stimmfarbe die wir haben ist von der Grundveranlagung her festgelegt und die Möglichkeiten sind abhängig von der stimmlichen Disposition eingeschränkt. 

 

Und doch war Gesang etwas, was mich von frühester Kindheit an begleitet hat. Es verging so gut wie kein Tag meines Lebens, an dem ich nicht zwischendurch in Gedanken versunken angefangen hätte zu singen oder zu summen. Dabei würde ich meine Stimme nie als etwas Besonderes bezeichnet haben - aber ich gebrauchte sie aus Spaß an der Musik, Spaß am Singen und als direktes Ausdrucksmittel. Sänger zu werden kam mir dabei erst spät in den Sinn. Instrumente - und in besonderem Maß Saxophon - zu erlernen machte mir viel Freude und erfüllte mich. Erst als ich mich schon im Studium befand - und trotz meiner Liebe zum Jazz - noch klassischen Gesangsunterricht hatte, fingen Lehrer an, mir "Potential" und "Talent" zum Sänger zu bescheinigen. 

 

Doch erst nach dem Musikstudium an der Frankfurter Musikhochschule fasste ich den Entschluss meine Liebe für den Jazz mit meiner Freude am Gesang zu verbinden. Es folgten der Aufbau mehrerer Bandprojekte im Dinner- und Barjazzbereich sowie jahrelange private Studien in Jazzgesang bei Alexander Gelhausen (Dozent an der Hochschule für Musik Mainz, Forschungen im Bereich Stimme und Gesangspädagogik, Fachvorträge und Veröffentlichungen) und einzelne Stunden und Workshops bei Silvia Droste (u.a. Lehrtätigkeiten an den Musikhochschulen und Akademien in Essen, Düsseldorf, Enschede, Antwerpen / weltweite Konzerttourneen und zahlreiche CD Veröffentlichungen), Sabine Kühlich (Dozentin am Conservatorium in Maastricht), Tom Gäbel (zahlreiche CD Veröffentlichungen und Mitwirkung an div. TV Formaten), Manfred Billmann (Dozent an der Musikhochschule in Mainz), Daniel Cacija (AU / D) und Kristin Korb (DEN / USA).

 

Je mehr ich lernte, umso mehr wuchs der Wunsch noch mehr über Stimme, Gesangsvermittlung und moderne Gesangsstile zu lernen. Daher entschied ich mich ab Herbst 2017 Teilnehmer eines vom "Bund Deutscher Gesangspädagogen" zertifizierten Weiterbildungsprogramms "Pädagogik des Populären Gesangs" unter Leitung von Sascha Wienhausen (Musikhochschule Osnabrück), Noelle Turner (Musikhochschule Essen), Petra Scheeser (Popakademie Mannheim) und Alexander Gelhausen (Musikhochschule Mainz) zu werden. 

Der erfolgreiche Abschluss erfolgte am 02.März 2019, ist aber erst ein Anfang was den aktiven Austausch und fortführende Weiterbildungen im Bereich von Stimme, Stimmaufbau, Gesangsmethodik- und didaktik angeht.

 

 

 

 **********

 

 

 Und sonst ?

 

Neben dem künstlerischen Schwerpunkt liegt mir die rheinland-pfälzische Jazzszene sehr am Herzen. Ich bin seit vielen Jahren Mitorganisator des Landeswettbewerbs Jugend jazzt. Für das Landesmusikgymnasium Rheinland-Pfalz organisiere ich regelmäßig Jazzangebote, -Weiterbildungen und -Workshops. Ich arbeite phasenweise mit der Jazzabteilung der Mainzer Hochschule und weiteren Jazz- und Musikinstitutionen des Landes zusammen und bringe mich derzeit sehr aktiv in die Neustrukturierung eine Landesverbands für Jazz in Rheinland-Pfalz ein.  2019 gründete ich die Firma "Jazz Concept" um mein Arbeitsfeld zu erweitern und mehr Angebote im Bereich Eventplanung, Eventorganisation, Aus- und Weiterbildung, Beratung und Coaching im Bereich von Jazz & Pop initiieren zu können.